Schmerzlinderung

Wenn der Nerv schmerzt...

Ein Nervengebilde mit roten Schmerzpunkten

Mehr als 23 Millionen Deutsche klagen heutzutage über chronische Schmerzen. Was viele nicht wissen: Häufig sind geschädigte oder gereizte Nerven schuld. Mediziner sprechen dann von Nervenschmerzen - Neuralgien.

  1. Welche Symptome können bei Nervenschmerzen auftreten?
  2. Welche Nervenschmerzen sind typische Begleiterscheinungen bei einer Fibromyalgie?
  3. Welche Ursachen können Nervenschmerzen haben?
  4. Wie kann man Nervenschmerzen behandeln?
  5. Das Wesentliche zusammengefasst
  6. Unsere Empfehlung aus der Gesundheitsredaktion

 

Statistik zu Geschlechtsspezifikation und Alter bei Nervenschmerzen

1. Welche Symptome können bei Nervenschmerzen auftreten?

Nervenschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Entsprechend individuell äußern sich die Beschwerden bei verschiedenen Menschen. Erfahren Sie hier mehr über die zwei häufigsten Arten von Nervenbeschwerden:

 

1. Chronische Nacken- oder Rückenschmerzen

Sie leiden immer wieder unter Nacken- oder Rückenschmerzen und wissen nicht warum? Die Schmerzen können sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern:

  • Dumpfer Dauerschmerz
  • Ziehende Nackenschmerzen bis in den Schulterbereich
  • Brennende Schmerzen im Kreuz
  • Bis in die Beine/Extremitäten ausstrahlender Schmerz

In 80 bis 90 Prozent der Fälle kann keine genaue Ursache der Rückenschmerzen festgestellt werden. Experten gehen allerdings davon aus, dass die Beschwerden häufig durch eine Schädigung oder Reizung der Nerven oder Nervenstrukturen ausgelöst werden. Die Folge: Nervenschmerzen (Neuralgien). Bei 90% der Bevölkerung, die unter chronischen Rückenschmerzen leidet, kann bei diesen Beschwerden ein neuropathischer Ursprung nicht ausgeschlossen werden.
Bei Nervenschmerzen im Rücken handelt es sich meist um eine direkte Verletzung, Quetschung oder Reizung der Nervenfasern im Rückenbereich. Als häufigste Auslöser hierfür gelten unter anderem Verspannungen, ein Bandscheibenvorfall, das Ischias-Syndrom oder Unfälle und Operationen.

2. Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühle in Beinen und Füßen

Nervenschmerzen können eine Folge bereits bestehender Grunderkrankungen sein. Vor allem Diabetes-Patienten kennen Schmerzen mit folgenden Begleitsymptomen:

  • Brennen in Beinen oder Füßen
  • Kribbelnde Füße, als würde man in einem Ameisenhaufen stehen
  • Taubheitsgefühle in Beinen und/oder Füßen

Häufig sind diese Missempfindungen Begleitsymptome einer sogenannten diabetischen Polyneuropathie. Dabei handelt es sich um eine Schädigung multipler Nerven, die als Komplikation eines bestehenden Diabetes mellitus auftritt. Bis zu 54 Prozent der Typ-1-Diabetiker und rund 46 Prozent der Typ-2-Diabetiker leiden nach Schätzungen an Polyneuropathie.

Die diabetische Polyneuropathie beginnt mit symmetrischen Reiz- und Ausfallerscheinungen an beiden Füßen. Vor allem nachts treten Schmerzen, Brennen und Kribbeln in den Füßen und Unterschenkeln auf („Burning-Feet-Syndrom“). Im weiteren Verlauf der Krankheit kann es zu motorischen Ausfällen wie beispielsweise dem Verlust der Muskel- und Sehnenreflexe kommen.

2. Welche Nervenschmerzen sind typische Begleiterscheinungen bei einer Fibromyalgie?

Typische Begleiterscheinungen für die sogenannte Fibromyalgie sind:

  • Muskelkaterartige Schmerzen am ganzen Körper
  • Die Gelenke sind unbeweglich oder fühlen sich geschwollen an

Bei einer Fibromyalgie treten diese begleitenden Nervenschmerzen meist in den Bereichen Nacken, Rücken, Arme, Beine und Brust auf. Es können aber auch alle anderen Körperregionen betroffen sein.

Der Schmerz wird von Betroffenen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Alle Betroffenen reagieren allerdings empfindlich auf Druck an bestimmten Körperpunkten, die fachsprachlich als Tender-Points (Druckpunkte) bezeichnet werden.

Häufig werden bei einer Fibromyalgie heftige Schmerzattacken von schmerzfreien Episoden abgelöst. Starke Sonneneinstrahlung, Kälte, Nässe oder andere äußere Belastungen können zur Verschlimmerung führen. Stress hat vermutlich eine sehr negative Wirkung auf die Krankheit.

3. Welche Ursachen können Nervenschmerzen haben?

Nervenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entstehen sie aufgrund von gereizten oder gequetschten Nerven.

Typische Auslöser hierfür sind z. B.:

  • Verspannungen und Muskelverhärtungen
  • Bandscheibenvorfälle
  • Ischialgien
  • Grunderkrankungen wie Erb- und Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes) oder Fibromyalgie
  • Unfälle
  • Folgen einer Operation

4. Wie kann man Nervenschmerzen behandeln?

Bei der Behandlung von Nervenschmerzen ist es wichtig, an der Ursache anzusetzen. Bisher griffen Betroffene häufig zu klassischen Schmerzmitteln. Diese wirken bei Nervenschmerzen oft kaum oder überhaupt nicht. Das bestätigen auch Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Der Grund ist, dass sie hauptsächlich Entzündungen bekämpfen – doch Entzündungen sind bei Schädigungen der Nerven häufig nicht die Schmerzursache. Daher macht es Sinn ein Produkt zu nutzen, das direkt die Ursache der Nervenschmerzen behandelt.

 

5. Das Wesentliche zusammengefasst

Fokus Nervenschmerzen

Chronische Nacken- oder Rückenschmerzen: Äußern sich oft als dumpfer Dauerschmerz, als ziehende Nackenschmerzen bis in den Schulterbereich, brennende Schmerzen im Kreuz oder ein bis in die Beine/Extremitäten ausstrahlender Schmerz

Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Beinen und Füßen: Nervenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entstehen sie aufgrund von gereizten oder gequetschten Nerven. Symptome sind z. B. Brennen in Beinen oder Füßen, kribbelnde Füße, als würde man in einem Ameisenhaufen stehen oder Taubheitsgefühle in Beinen und/oder Füßen

Muskelkaterartige Schmerzen/Fibromyalgie: Klassische Symptome sind hier muskelkaterartige Schmerzen am ganzen Körper und Gelenke, die eher unbeweglich sind oder sich geschwollen anfühlen

Ursachen: Nervenschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entstehen sie aufgrund von gereizten oder gequetschten Nerven
Behandlung: Bei der Behandlung von Nervenschmerzen ist es wichtig, an der Ursache anzusetzen und nicht nur ein klassisches Schmerzmittel einzunehmen

6. Unsere Empfehlung aus der Gesundheitsredaktion

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