Hautpflege

Bindegewebsschwäche hat viele Gesichter – Was Sie wissen sollten!

Bindegewebsschwäche hat viele Gesichter – Was Sie wissen sollten!

Unser Bindegewebe durchzieht den gesamten Körper und umschließt Muskeln, Nerven, Organe sowie Blutgefäße. Der erste Gedanke bei "Bindegewebsschwäche" ist oft Cellulite, Dellen oder schlaffe Haut... doch ein schwaches Bindegewebe bringt nicht nur vermeintliche optische Makel mit sich. Es kann auch medizinische Probleme verursachen. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Bindegewebe optimal unterstützen können.

 

 

  1. Was ist Bindegewebsschwäche?
  2. Welche Ursache hat Bindegewebsschwäche?
  3. Wie können Sie Ihr Bindegewebe unterstützen?
  4. Das Wesentliche zu Bindegewebsschwäche zusammengefasst
  5. Unsere Empfehlung aus der Gesundheitsredaktion

   

1. Was ist Bindegewebsschwäche?

Unter einer Bindegewebsschwäche versteht man die nachlassende Stabilität und Festigkeit des Bindegewebes. Nahezu 90 % der Frauen haben ein schwaches Bindegewebe und leiden unter den unschönen Anzeichen.


Bindegewebsschwäche hat viele Erscheinungsbilder:

Frau mit Falten

Falten am Hals oder im Dekolleté


Beim Blick in den Spiegel sehen viele Frauen ab 40 eine Haut, die deutlich älter aussieht, als sie sich fühlen. Schuld daran sind vor allem lästige Falten, die mit den Jahren zusehends mehr werden. Besonders betroffen sind Gesicht, Hals und Dekolleté, denn diese Körperstellen sind Umwelteinflüssen wie z. B. Sonnenstrahlung ganz besonders ausgesetzt. So schwächt beispielsweise der jahrelange Einfluss der schädlichen UV-Strahlung langfristig das Bindegewebe und führt so zu vermehrter Faltenbildung.

Arm, an dem die Haut schlaff ist

Hängende, schlaffe Haut

Bei vielen Frauen im zunehmenden Alter äußert sich Bindegewebsschwäche durch schlaffe Haut. Eine besonders häufige Erscheinung ist der sogenannte „Winkearm“. Dieser Begriff bezeichnet das Phänomen, wenn die Haut am Oberarm erschlafft und beim Heben des Arms, z. B. beim Winken, herunterhängt. Betroffene Frauen fühlen sich meist sehr unwohl in ihrer Haut.

Haut mit Cellulite

Cellulite (Orangenhaut)


Der Begriff Bindegewebsschwäche wird häufig in Verbindung mit Cellulite oder "Orangenhaut" gebraucht. Tatsächlich ist auch Cellulite eine Erscheinungsform von Bindegewebsschwäche. Sie zeigt sich durch Dellen auf der Haut, vor allem an Po und Oberschenkeln. Von Cellulite sind oftmals auch schon jüngere Frauen betroffen.

Haut mit Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen zählen zu den typischen Merkmalen einer Bindegewebsschwäche. Wie der Name vermuten lässt, treten sie durch eine starke Dehnung der Haut auf, z. B. bei einer Gewichtszunahme oder während einer Schwangerschaft.

Organverlagerungen

Das Bindegewebe stützt normalerweise die Organe im Körper. Schwaches Bindegewebe kann dazu führen, dass sich Organe senken oder verlagern. Insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren kann eine Bindegewebsschwäche zum Beispiel zu einer Gebärmuttersenkung führen.

Haut mit Besenreiser

Besenreiser

Viele wissen es nicht, aber diese kleinen dünnen Venenverästelungen unter der Haut können von einer Bindegewebsschwäche herrühren. Besenreiser können nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Beine stark beeinträchtigen. Sie sind auch oft „Vorboten“ von Krampfadern, die durchaus zu einem behandlungsbedürftigen medizinischen Problem werden können.

Krampfadern

Tatsächlich spielt Bindegewebsschwäche auch bei der Entstehung von Krampfadern eine Rolle. Denn ist das Bindegewebe geschwächt, kann es auch die Gefäße unter der Haut nicht mehr richtig stützen. Die Folge: Die Venen in den Beinen weiten sich und können schließlich als Krampfadern sichtbar werden.


2. Welche Ursache hat Bindegewebsschwäche?

Im Laufe des Alterungsprozesses gerät unser Stoffwechsel mehr und mehr ins Stocken. Dies betrifft auch die Stoffwechselvorgänge in unserem Bindegewebe. Die Folge: Die Bindegewebsfasern werden schwächer und die Vernetzungen instabil. Eine Bindegewebsschwäche, die sich durch die typischen Erscheinungsformen wie Falten, schlaffe Haut oder Cellulite-Dellen bemerkbar macht, entsteht.


Darüber hinaus gibt es einige Faktoren, welche die Entstehung von Bindegewebsschwäche zusätzlich begünstigen, zum Beispiel:

  • Genetische Veranlagung
  • Verringerte Östrogen-Produktion (z. B. während der Wechseljahre)
  • Eine zu saure, fetthaltige Ernährung
  • Übergewicht
  • Mangelnde Bewegung
  • Starke UV-Belastung durch Sonne oder Solarium

 

3. Wie können Sie Ihr Bindegewebe unterstützen?

1. Trinken Sie ausreichend!

Das Bindegewebe besteht zum größten Teil aus Wasser. Um seine Funktionsfähigkeit zu erhalten, muss es daher ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag. Als geschmackliche Alternative bieten sich sogenannte "Infused Water" an: Wasser, das mit dem Geschmack von verschiedensten Früchten und Kräutern versetzt wird, indem diese direkt in das Wasser gegeben werden. So wird aus fadem Wasser eine leckere Erfrischung, die viel gesünder ist als Fruchtsäfte oder Limonaden.

Infused Water mit Äpfeln - viel trinken gegen Bindegewebsschwäche

2. Ernähren Sie sich ausgewogen!

Eine pflanzliche Ernährungsweise, die viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthält, ist optimal für das Bindegewebe. Verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte mit viel Salz sowie Zucker sollte man hingegen meiden.

3. Machen Sie Sport!

Sport steigert die Durchblutung und verbessert so den Nähr- und Sauerstofftransport in das Gewebe. 30 Minuten sportliche Betätigung (z. B. Schwimmen, Radfahren, Walking) pro Tag sind ideal, um ein schwaches Bindegewebe zu bekämpfen. Aber auch Muskelaufbautraining kann helfen. Generell gilt: Menschen, die täglich viel sitzen, sollten in ihrer Freizeit den Bewegungsmangel ausgleichen und z. B. so viel wie möglich zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.

4. Trainieren Sie Ihre Faszien!

Regelmäßiges Faszientraining oder Dehnen (z. B. auch in Form von Yoga) hilft, das Bindegewebe elastisch und widerstandsfähig zu halten.

5. Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und Entspannung!

In der Nacht finden im Körper zahlreiche Regenerationsprozesse statt. Wachstumshormone werden ausgeschüttet, die auch die Kollagensynthese anregen. Deshalb ist es wichtig, auf genügend Schlaf und Entspannung zu achten. Zu hohe Stresspegel führen zu einer dauerhaften Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Dieses begünstigt den Abbau von Kollagen und kann so unser Bindegewebe schädigen. 

Entspannungsübungen haben in Sachen Stressabbau übrigens nicht nur einen kurzzeitigen Effekt. Regelmäßig angewendet, stärken Entspannungstechniken auch die Widerstandsfähigkeit und helfen dabei, langfristig besser mit Stress umzugehen. 

Ein Bett mit einer schlafenden Person darin - Stress vermeiden bei Bindegewebsschwäche

6. Gönnen Sie sich selbst regelmäßige Massagen!

Massagen sind sehr gut geeignet, um das Bindegewebe zu stärken. Durch sie wird die Durchblutung verbessert und gleichzeitig die darüberliegende Haut gestrafft. Gut geeignet sind Bürstenmassagen, die in kreisenden Bewegungen über den Körper ausgeführt werden.
Ein zusätzliches Plus: Das Lymphsystem wird durch das Bürsten ebenfalls aktiviert und fördert die Entschlackung, reduziert Schwellungen und unterstützt das Immunsystem.
 

4. Das Wesentliche zusammengefasst

Fokus Bindegewebsschwäche

Definition von Bindegewebsschwäche: Nachlassende Stabilität und Festigkeit des Bindegewebes
Faltenbildung: Die häufigsten Anzeichen von Bindegewebsschwäche sind Falten, insbesondere im Gesicht, Hals und Dekolleté

Schlaffe Haut und der "Winkearm": Bindegewebsschwäche zeigt sich oft durch schlaffe Haut, insbesondere am Oberarm, bekannt als "Winkearm". Das Phänomen tritt bei Frauen im zunehmenden Alter auf und kann zu einem starken Unwohlsein führen

Cellulite, Dehnungsstreifen und Besenreiser sind weitere Erscheinungsformen von Bindegewebsschwäche

Bindegewebsschwäche fördert Krampfadern und Organverlagerungen, vor allem bei postmenopausalen Frauen

5. Unsere Empfehlung aus der Gesundheitsredaktion

Der Kollagen-Drink Fulminan kombiniert alles Wichtige in einer kleinen und wohlschmeckenden Trinkampulle – bereits fertig gemischt. Die enthaltenen Verisol-Kollagene basieren auf dem aktuellen Stand der Derma-Wissenschaft. Sie können sichtbar Falten und Cellulite reduzieren. Neben dem speziellen Verisol-Kollagen enthält Fulminan ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe für Haut, Haare und Nägel. Mit Fulminan kann sich Ihre Haut endlich strahlender und elastischer anfühlen – dabei benötigen Sie nur ein Trinkfläschchen pro Tag!

 

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