Magnesium & Kreatin

Rückgang der Zellenergie: Wo das Altern anfängt

Evidenzprofil Rückgang der Zellenergie

  • Mechanismus: Abnahme der mitochondrialen Funktion ab 40: Die Zellen stellen Adenosintriphosphat (ATP = die wichtigste Energiewährung der Zellen) weniger effizient bereit. → Auswirkung: Verfügbare Zellenergie nimmt ab und Sie haben weniger Energie im Alltag. Regeneration, Reparatur und Belastungsanpassung laufen weniger effizient ab.
  • Relevante Marker: Wenig Tagesenergie · Geringe Erholung · Schlechte Schlafqualität · Stressbelastung · Sinkende Ausdauerfähigkeit
  • Fokus: Zelluläre ATP-Bereitstellung & mitochondriale Energiereserven
  • Evidenzlage: Human-Daten wie Studien am Skelettmuskel/teils Biopsie-basiert; konsistente mechanistische Literatur und Reviews
  • Evidenzbasierter Hebel: Magnesium und Kreatin für maximale Zellenergie

Unser Körper besteht aus Billionen von Zellen. Damit diese Zellen ihre Aufgaben erfüllen können, benötigen sie Energie. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Mitochondrien – sie gelten als die „Kraftwerke der Zellen“, weil in ihnen ein Großteil der körpereigenen Energie bereitgestellt wird: Rund 90 % der Energie in unserem Körper wird in den Mitochondrien gemacht.¹ Sie sind damit gewissermaßen die Motoren, die das reibungslose Funktionieren unserer Organe sicherstellen.

Ab etwa dem mittleren Erwachsenenalter berichten allerdings viele Menschen, dass Energie im Alltag schwerer verfügbar ist. Biologisch passt das zu dem, was wir über zelluläre Energiesysteme wissen: Mit zunehmendem Alter nimmt die sogenannte mitochondriale Leistungsfähigkeit im Mittel ab.

Die Zellenergie ist im frühen Erwachsenenalter, etwa mit 18 Jahren, am höchsten – und sinkt im Verlauf des Lebens merklich. Grafik: Vereinfachte Darstellung eines altersassoziierten Rückgangs der mitochondrialen ATP-Produktionskapazität im humanen Skelettmuskel; schematisch, relative Darstellung. Basis: Short KR et al.²

Unser Körper besteht aus Billionen von Zellen. Damit diese Zellen ihre Aufgaben erfüllen können, benötigen sie Energie. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Mitochondrien – sie gelten als die „Kraftwerke der Zellen“, weil in ihnen ein Großteil der körpereigenen Energie bereitgestellt wird: Rund 90 % der Energie in unserem Körper wird in den Mitochondrien gemacht.¹ Sie sind damit gewissermaßen die Motoren, die das reibungslose Funktionieren unserer Organe sicherstellen.

Ab etwa dem mittleren Erwachsenenalter berichten allerdings viele Menschen, dass Energie im Alltag schwerer verfügbar ist. Biologisch passt das zu dem, was wir über zelluläre Energiesysteme wissen: Mit zunehmendem Alter nimmt die sogenannte mitochondriale Leistungsfähigkeit im Mittel ab.

Die Zellenergie ist im frühen Erwachsenenalter, etwa mit 18 Jahren, am höchsten – und sinkt im Verlauf des Lebens merklich. Grafik: Vereinfachte Darstellung eines altersassoziierten Rückgangs der mitochondrialen ATP-Produktionskapazität im humanen Skelettmuskel; schematisch, relative Darstellung. Basis: Short KR et al.²

Der Rückgang der Zellenergie hat zweierlei gravierende Auswirkungen auf den Körper:

  1. Wenn die Mitochondrien schwächer arbeiten, fehlt dem Körper Energie für sichtbare Leistung – also Bewegung, Konzentration oder Ausdauer.
  2. Zudem fehlt die Energie für das, was im Hintergrund permanent laufen muss: Reparatur, Regeneration, Zellschutz und Anpassung an Belastung.

Genau deshalb ist Zellenergie kein reines „Leistungsthema“, sondern ein zentraler biologischer Faktor dafür, wie gut der Körper mit Alterung, Stress und täglichen Anforderungen umgehen kann – auch kognitiv. Und damit einer der 8 bedeutenden Mechanismen für Longevity.

Zellenergie: Das passiert im Körper

Der Ablauf in den Mitochondrien betrifft insbesondere die Effizienz der sogenannten oxidativen Phosphorylierung. Bedeutet: die Fähigkeit, aus Sauerstoff und Nährstoffen zuverlässig Adenosintriphosphat (ATP = die wichtigste Energiewährung der Zellen) bereitzustellen. Es wird fortlaufend gebildet. Vereinfacht gilt: Der Körper stellt Nährstoffe und Sauerstoff bereit, und die Zellen erzeugen daraus in den Mitochondrien ATP, das anschließend sowohl sichtbare Leistung wie Muskelarbeit als auch „unsichtbare“ Erhaltungs- und Reparaturarbeit ermöglicht.

Die Mitochondrien sind die Motoren unserer Zellen. Sie wandeln den „Treibstoff“ Nahrung und Sauerstoff um zu ATP/Zellenergie, die wir in Muskeln, Nerven und für Reparaturmechanismen benötigen. Vereinfachte Grafik: Systemdarstellung „Von Nahrung zu Zellenergie/ATP“¹

Zellenergie langfristig fördern

Langfristig unterstützt man Zellenergie am wirksamsten, indem man die Grundbedingungen für eine effiziente ATP-Bereitstellung stabil hält – etwa durch regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, eine gute Stressregulation und eine ausgewogene Ernährung.

Magnesium: Schlüsselmineral für maximale Zellenergie

Was viele Menschen allerdings nicht wissen: Die Bereitstellung von Zellenergie hängt maßgeblich davon ab, ob dem Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung steht. Der Mineralstoff gilt als elementarer Cofaktor für die Herstellung und Nutzung der Zell-Energiewährung ATP.

Denn ATP liegt in den Zellen meist nicht „frei“ vor, sondern als Komplex mit Magnesium.³ Erst diese Verbindung macht ATP für viele Enzyme funktionell nutzbar: Denn Magnesium stabilisiert die energiereichen Phosphatgruppen und macht ATP damit zur tatsächlich „einsetzbaren“ Energiewährung.⁴

Was viele Menschen allerdings nicht wissen: Die Bereitstellung von Zellenergie hängt maßgeblich davon ab, ob dem Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung steht. Der Mineralstoff gilt als elementarer Cofaktor für die Herstellung und Nutzung der Zell-Energiewährung ATP.

Denn ATP liegt in den Zellen meist nicht „frei“ vor, sondern als Komplex mit Magnesium.³ Erst diese Verbindung macht ATP für viele Enzyme funktionell nutzbar: Denn Magnesium stabilisiert die energiereichen Phosphatgruppen und macht ATP damit zur tatsächlich „einsetzbaren“ Energiewährung.⁴

Wenn Magnesium fehlt, ist aber nicht nur die Energieproduktion weniger effizient – es kann sogar passieren, dass ATP abhängige Reaktionen spürbar „zäher“ laufen.⁵ Kurz: Magnesium ist nicht irgendein Mineralstoff – es ist der Faktor, der darüber entscheidet, ob der jeweiligen Zelle ihre Energie wirklich zur Verfügung steht. Eine ausreichende Magnesiumversorgung ist daher kein „Add-on“, sondern eine Voraussetzung dafür, dass ATP-abhängige Prozesse – einschließlich zentraler mitochondrialer Abläufe – effizient ablaufen können.⁴ ⁵

pureSGP Magnesium Komplex für Ihre Energie

Mit vier hochdosierten Magnesiumformen in einem Präparat setzt pureSGP Magnesium Komplex gezielt an dem zentralen Cofaktor des Energiestoffwechsels an. Denn Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Energiestoffwechsels bei und unterstützt damit wichtige Voraussetzungen für energieabhängige Prozesse in den Zellen. Zudem trägt Magnesium zur Unterstützung der Muskeln, der Nerven, Knochen, Zähne und der Eiweißsynthese bei.*

Kreatin: Energiebooster für die Zellen

Ebenfalls eine zentrale Rolle für die schnelle Bereitstellung von Zellenergie spielt Kreatin. In den Zellen wird der Stoff zu Kreatinphosphat umgewandelt – einer Art kurzfristigem Energiespeicher. Wenn der Energiebedarf plötzlich steigt, zum Beispiel in Muskeln oder im Gehirn, kann Kreatinphosphat dabei helfen, verbrauchtes ADP rasch wieder in ATP umzuwandeln. So steht den Zellen schneller neue Energie zur Verfügung. Kreatin unterstützt damit vor allem Situationen, in denen der Körper kurzfristig besonders viel Energie benötigt – und trägt dazu bei, die zelluläre ATP-Bereitstellung effizient zu puffern.⁷

Folglich gilt: fehlt ausreichend Kreatin, kann dieser schnelle Energiepuffer weniger effektiv arbeiten. Die Zellen müssen ATP dann stärker über langsamere Stoffwechselwege bereitstellen. Das kann sich unter anderem in einer geringeren körperlichen Leistungsfähigkeit, schnellerer Ermüdung oder einer reduzierten Belastbarkeit bemerkbar machen.⁷

Energie-Booster pureSGP Kreatin

Unser reines Premium-Kreatin unterstützt vor allem die Energieversorgung der Muskulatur. Es wird überwiegend in den Muskelzellen gespeichert und fördert dort die schnelle Bereitstellung von Energie, die insbesondere bei kurzfristig intensiver körperlicher Belastung benötigt wird. Mit zunehmendem Alter kann sich der Stoffwechsel verändern und auch die natürlichen Kreatinspeicher im Körper können abnehmen. Gleichzeitig bleibt eine zuverlässige Energieversorgung der Muskulatur wichtig, um Muskelkraft, körperliche Leistungsfähigkeit und Aktivität im Alltag zu erhalten. Durch die Kombination aus hochwertigem Kreatin-Monohydrat sowie ausgewählten Mikronährstoffen wie B-Vitaminen, Zink und Cholin unterstützt pureSGP Kreatin neben Energie- und Stoffwechselprozessen ergänzend auch die kognitive sowie psychische Funktion.**

pureSGP Kreatin

Für alle, die Studien so lieben, wie das Wissenschafts-Team von pureSGP

Studienübersicht

Thema
1 Grundlagen der ATP-Bildung und mitochondrialen Energieproduktion. Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) Nelson DL, Cox MM, Hoskins AA.
Titel Lehninger Principles of Biochemistry, 8th ed.,New York 2021.
Journal Macmillan International Higher Education / Macmillan Learning
2 Altersbedingter Rückgang der mitochondrialen Funktion im Skelettmuskel. Zur Studie Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) Short KR, Bigelow ML, Kahl J, Singh R, Coenen-SchimkeJ, Raghavakaimal S, Nair KS.
Titel Decline in skeletal muscle mitochondrial function with aging in humans. Fig 1 a-c.
Journal Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) 2005;102(15):5618–5623.
3 Magnesium-Homöostase, zellulärer Energiestoffwechsel und Stressresilienz. Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) Yamanaka R, Tabata S, Shindo Y, Hotta K, Suzuki K, Soga T, Oka K.
Titel Mitochondrial Mg(2+) homeostasis decides cellular energy metabolism and vulnerability to stress.
Journal Scientific Reports. 2016;6:30027.
4 Magnesium als Cofaktor ATP-nutzender Enzyme. Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) Mildvan AS.
Titel Role of magnesium and other divalent cations in ATP-utilizing enzymes.
Journal Magnesium. 1987;6(1):28–33.
5 Magnesium in der Regulation zellulärer und mitochondrialer Funktionen. Zur Studie Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) Pilchová I, Klacanová K, Tatarková Z, Kaplan P, RacayP
Titel Oxidative Medicine and Cellular Longevity. 2017;2017:6797460.
Journal Skin Pharmacology and Physiology. 2014; 27(1), 47–55.Oxidative Medicine and Cellular Longevity. 2017;2017:6797460.
6 Health Claim: Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) European Commission.
Titel European Commission. EU Register of nutritionand health claims made on foods.
Journal Commission Regulation (EU) No 432/2012.
7 Rolle von Kreatin und Phosphokreatin bei der schnellen ATP-Regeneration und zellulären Energiebereitstellung. Details anzeigen Details ausblenden
Autor(en) Kreider RB et al.
Titel International Society of Sports Nutrition position stand: safety and efficacy of creatine supplementation in exercise, sport, and medicine.
Journal Journal of the International Society of Sports Nutritio.n2017;14:18.

*Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und Energiestoffwechsels bei. Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

** Niacin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei. Vitamin B12 trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei. Cholin und Vitamin B12 tragen zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei. Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei.